Das zweite Spiel des Blockspieltages zwischen Lok und Ede versprach eine spannende Partie zu werden. Ein Blick auf die Tabelle genügte um die Brisanz dieses Duells zu erkennen. Die Elftal rangierte mit 9 Punkten im unteren Mittelfeld und durfte gegen die Lok, die sich mit 12 Punkten in der Spitzengruppe der Bunten Liga festgesetzt hatte, nicht verlieren, wollte man den Anschluss an die UEFA-Cup Plätze halten.
Darüber war sich auch Teamchef Moritz von Oranien bewusst:
“Als we de aansluiting bij de kopgroep willen een overwinning voor haar vandaag. Anders gaan we wegzinken in de irrelevantie. En we absoluut willen vermijden. Een club traditie als Edwin van der Saar is een eenvoudige tabel in de bovenste regio’s. Wij zijn onze fans schuldig. “
(Ü.: „Wenn wir den Anschluss an die Spitzengruppe halten wollen, muss ein Sieg her. Ansonsten versinken wir in der Bedeutungslosigkeit. Und das wollen wir unbedingt verhindern. Ein Traditionsclub wie Edwin van der Saar gehört einfach in die obere Tabellenregion. Das sind wir unseren Fans schuldig.“)
Schaute man sich die jedoch die Ausfallliste von Ede am heutigen Tag an, sollte sich ein Sieg gegen Lok als schwierig erweisen. Dieser Eindruck wurde noch verstärkt durch das letzte Ergebnis beider Teams. Lok Lebach gewann gegen Kikaz Köllerbach mit 16:3. Edwin van der Saar hingegen musste erst mal ein 2:7 gegen die Eckschwalben verdauen.
Wäre das mangelnde Selbstvertrauen nicht schon schlimm genug, so musste das Team aus Holland auf einige wichtige Spieler verzichten. Einmal mehr fehlte der etatmäßige Stürmer Claudio. Moritz von Oranien zu dieser Personalie:
“Ik heb samen met onze CEO over de omschakeling op Vollprofitum spreken. Het kan niet zo zijn dat we spelers op wedstrijddagen niet beschikbaar zijn, simpelweg omdat Edwin van der Saar is niet genoeg betalen, en deze spelers hebben nog dazuverdienen. Professionalisme is anders. Nu hebben we het probleem intern gratis. Maar een permanente oplossing kan niet worden.”
(Ü.: „Ich muss mal mit unserem Vorstand über die Umwandlung zum Vollprofitum sprechen. Es kann nicht sein, dass uns Spieler an Spieltagen nicht zur Verfügung stehen, nur weil Edwin van der Saar nicht genügend zahlt, und sich diese Spieler noch etwas dazuverdienen müssen. Professionalität sieht anders aus. Nun müssen wir das Problem intern losen. Aber eine Dauerlösung kann das nicht sein.“)
Desweiteren stand auch Ede Toptorjäger Lars auf der Ausfallliste. Die genauen Gründe für den Ausfall sind nicht bekannt. Captain Hewethal meinte dazu:
“Het kan niet zo zijn dat iedere mislukking moet worden gerechtvaardigd hier. Hij heeft geannuleerd voor vandaag. De redenen zijn bekend en intern zal blijven intern“
(Ü.: „Es kann nicht sein, dass jeder Ausfall hier gerechtfertigt werden muss. Er hat für den heutigen Tag abgesagt. Die Gründe sind intern bekannt und bleiben auch intern.“)
Dass Captain Hewethal so kurz vor dem Spiel noch ein Interview geben konnte, hat auch seine Gründe. Denn kurz vor Spielbeginn war klar, dass er aufgrund einer Grippe ausfallen würde. Der Versuch sich mit kiloweise Ananas wieder gesund zu mästen, scheiterte jedoch frühzeitig, sodass er seine letzten Ananasreserven kurz vor dem Spiel noch ans Team verteilte. Desweitern fiel auch Flo aus, der das Spiel aus privaten Gründen absagen musste. So kam es, dass Edwin van der Saar für dieses Spiel nur 10 Spieler nominierte. Neuer Minusrekord in dieser Saison für Ede. Ob es der Elftal gelingen sollte, mit solch einem kleinen Kader das Spiel erfolgreich zu bestreiten, musste die Begegnung zeigen. ![]()
Hin oder Her, Hü oder Hod, die Ausfälle mussten kompensiert werden. Im klassischen 3-2-1 stand Jörg im Kasten, Mathijsen, Dirk und Christian bildeten die Abwehr, Sebastian und Moritz von Oranien sollten im Mittelfeld für Impulse sorgen. Im Sturm wurde einmal mehr Hasselbaink eingesetzt. Dieser schien über diese Nominierung nicht sehr glücklich: „Vanwege mijn aambeeld met mijn kont long, ik ben niet echt geschikt voor deze positie. Maar wat is niet alles voor het team! ” (Ü.: Aufgrund meines Ambossantrittes und meiner Esellunge bin ich nicht gerade prädestiniert für diese Position. Aber was tut man nicht alles für das Team!”)
Auf der Ersatzbank nahmen Nico, Jana und Jörg Platz.
Für die Lok aus Lebach spielte Gago im Tor, Perkele, Max, Haká in der Abwehr, Sascha, Rück`n`Stück im Mittelfeld und Bunte Liga Topscorer Bechinhosa im Sturm. Reservebank: David, Joma, Alexix Hitzlzeiner
Lok Teammanger Rück`n`Stück beschrieb die Marschrichtung wie folgt:
„Edwin van der Saar hat seine Stärken im Pressing. Das Kikaz-Spiel muss aus den Köpfen raus. Das wird hier ein ganz anderes Spiel. Wir müssen von Anfang an dagegen halten und Ede mit ihren eigenen Waffen schlagen, also selbst durch Pressing die Räume eng machen.“
Nachdem nun sämtliche taktischen Ideen, Marschrouten und anderer Schnick-Schnack geklärt sind: zum Spiel!
Zu Beginn der ersten Halbzeit entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel. Beide Teams waren bemüht nach Vorne zu spielen, ohne aber die Defensive zu vernachlässigen. Dies gelang in der ersten Halbzeit jedoch der Mannschaft aus der Tulpenrepublik ein wenig besser, was sich direkt in der Anzahl der Torchancen auswirkte. Dies gipfelte in der 13. Min im Führungstor für Edwin van der Saar. Dirk passte einen Freistoß schnell zu Moritz von Oranien, der nicht lang fackelte und das Ding mit der Picke direkt aufs Tor nagelte. Lok Keeper Gago konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren, was wohl auch am Getümmel im Strafraum lag, wodurch ihm die Sicht etwas versperrt worden sein dürfte. Nun entwickelte sich eine temporeiche Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Als sich beide Teams schon auf ein 1:0 zur Halbzeit eingestellt hatten, gab es an der Mittellinie nach einem harmlosen Foul noch einmal Freistoß. Sebastian schnappte sich die Kugel und als er sah, dass Lok-Keeper Gago etwas zu weit vor seinem Tor stand, versuchte er es einfach mal direkt. Der Ball wurde länger und länger und schlug mittig direkt unter der Latte ein. Gago sah dabei etwas unglücklich aus. Jedoch machte er somit das Tor des Jahres in der Bunten Liga bereits nach dem 8. Spieltag perfekt.
In der Halbzeitpause nahmen sich die Jungs von Edwin van der Saar vor, die ersten 10. Min. ohne Gegentor bleiben zu wollen, und selbst mit dem ein oder anderen Konter den Sieg klar zu machen.
Jedoch erwischte die Lok den besseren Start und verkürzte bereits 5. Min. nach Wiederanpfiff auf 1:2. Nach einem schönen Solo schob Sascha den Ball überlegt und unhaltbar für Ede Keeper Jörg ins Eck.
Nun übernahmen die Lebacher die Kontrolle über das Spiel. Ball- und passsicher kamen sie vor das Tor von Edwin van der Saar und kreierten immer wieder riesige Torchancen. Diese vereitelte Ede-Keeper Jörg mit gekonnten Paraden. In der 43. Min. war er jedoch machtlos. Nach einer schönen Aktion von Bechinosa gelangte der Ball zu Sascha, der zum 2:2 verwandelte. Nun waren die Rollen klar verteilt. Die Lok, die immer besser ins Spiel fand, spielte nun auf Sieg. Edwin van der Saar versuchte das Unentschieden zu halten, weil nicht mehr viel nach Vorne zusammenlief.
Der Offensivdrang der Lok führte in der 50. Min. zum verdienten 3:2 für die Jungs aus Lebach. Nach einem schönen Spielzug kam Zampano zum Schuss. Ede Keeper Jörg parierte glänzend, konnte aber gegen den Nachschuss von Zampano nichts ausrichten.
Wer nun glaubte, dass Ede nochmal Alles nach Vorne werfen würde, wurde enttäuscht. Dies lag aber weniger am Willen, sondern mehr an der mangelnden Kraft. Es schien als hätten sich die Holländer in der 1. Halbzeit ausgepowert. Alleine Ede-Keeper Jörg war es zu verdanken, dass der „Eintorerückstand“ erhalten blieb. Als in der 54. Min. Rück`n`Stück 4 Meter vor dem Tor frei zum Schuss kam, schien das 4:2 beschlossene Sache. Hier zeigte Jörg einen Weltklassereflex, mit dem er den Ball noch an die Latte lenkte. Ein magischer Moment, der alle Spieler und Zuschauer gleichermaßen verzauberte.
Vielleicht war es genau diese Aktion, die Edwin van der Saar das Signal gab, dass in diesem Spiel doch noch was gehen könnte. Nun starteten die Jungs aus Holland ihre Schlussoffensive, die zum letztendlich verdienten 3:3 führte. Moritz von Oranien erkämpfte sich an der 16er Grenze den Ball und passte mit großer Übersicht zu Mathijsen, der den Ball überlegt am heraus stürmenden Gago vorbei in die linke Torwartecke schob.
Abpfiff.
Abschließend ist zu sagen:
- Ede war in der 1. Halbzeit nicht 2 Tore besser. Die Lok war aber in der 2. Halbzeit 3 Tore besser.
- Aufgrund der Moral verdiente sich Edwin van der Saar trotz Chancenminus das Unentschieden.
- Hartes, aber sehr faires Spiel von beiden Mannschaften. So macht Bunte Liga Spaß.
- Scorerduell zwischen Sebastian und Sören geht in die nächste Runde!
Spielstatistik:
Aufstellung
Edwin van der Saar:
Jörg (1) – Christian (1,5), Dirk (1,5), Mathijsen (1) – Moritz von Oranien (1,5), Sebastian (2) – Hasselbaink (4)
Joker: Jana (2,5), Jörg (3), Nico (2,5)
Trainer: Captain Hewethal
Aufstellung:
Gago (3,5) – Perkele (3), Max (2,5), Haká (3,5) – Sascha (1,5), Rück`n`Stück (3) – Bechinhosa (3)
Joker: David (2,5), Joma (3), Alexix Hitzlzeiner (3)
Tore:
1:0 Moritz von Oranien (13., Rechtsschuss, Vorarbeit Dirk)
2:0 Sebastian (28, direkter Freistoß, Rechtsschuss)
2:1 Sascha (35., Rechtsschuss)
2:2 Sascha (43., Rechtsschuss, Vorarbeit Bechinhosa)
2:3 Zampano (50., Rechtsschuss, Vorarbeit Rück`n`Stück)
3:3 Mathijsen (60., Rechtsschuss, Vorarbeit Moritz von Oranien)
Einzelkritik:
Edwin van der Saar:
Jörg (1)
Weltklasseleistung des Ede-Keepers. An den Gegentoren schuldlos zeigte er eine überragende Leistung. Lenkte in der 54. Min. einen Schuss aus 5 Metern mit einem riesen Reflex an die Latte. Einfach sensationell.
Christian (1,5)
Bestätigte ein weiteres Mal seine derzeitige beeindruckend gute Verfassung. Überragendes Stellungsspiel und Zweikampfverhalten.
Mathijsen (1)
Lieferte eine perfekte Leistung als Verteidiger ab. Hinten war er in allen brenzligen Situationen “Herr der Lüfte” und auch am Boden unbezwingbar. Zeigte bei seinem Treffer zum 3:3 eine bisher unbekannte Kaltschnäuzigkeit beim Abschluss. Dazu mit einigen langen Bällen noch stark in der Spieleröffnung.
Dirk (1,5)
Überzeugte nicht nur in der Abwehr, sondern eröffnete auch immer wieder das Spiel nach vorne mit klugen und sehenswerten Pässen.
Moritz von Oranien (1,5)
Überragende Leistung bei seinem Bunte Liga Comeback. Sorgte mit einem sehenswerten Kappenschuss für das wichtige 1:0. Räumte im Mittelfeld mit enormem Laufpensum Alles ab und ging immer dahin, wo es wehtat. Perfekt bereitete er den Ausgleichstreffer von Mathijsen vor, indem er sich den Ball erkämpfte und reaktionsschnell passte.
Sebastian (2)
Schoß wohl das Tor des Jahres in der Bunten Liga Saison 08/09. Sein Freistoß aus 40 Metern senkte sich immer mehr und war für den etwas überraschten Gästekeeper nicht mehr zu halten. Durch sein hohes Laufpensum sorgte er in der 2. Halbzeit immer wieder für die wenigen Entlastungsangriffe von Ede van der Saar.
Hasselbaink (4)
Bis auf zwei, drei Aktionen weitestgehend sehr durchschnittliche Partie des „Stürmers“. Zeigte darüber hinaus erschreckende konditionelle Defizite. Der Crosstrainer ruft!
Jana (2,5)
Fügte sich nahtlos nach ihrer Einwechselung in das Spiel ein. Sicher im Passspiel und gut in der Balleroberung.
Nico (2,5)
Überzeugende Leistung des Mittelfeldspielers. Aber diesmal glücklicher Weise im Oranje Trikot. Durch sein enormes Laufpensum und seine Qualität Bälle nach Vorne zu tragen war er wieder enorm wichtig für die Mannschaft.
Jörg (3,5)
Blieb ähnlich wie der zweite Ede-Stürmer weitestgehend wirkungslos.
Lok Lebach:
Gago (3,5)
Zweites Tor nach eigener Aussage selbst verschuldet, ein schlimmer Abschlag dem Gegner in die Füße (zum Glück nichts passiert), dafür aber auch mit einigen geilen Reflexen auf der Linie, auf der er ab und an mal klebt. In der 100-Tage-Bar bei einem hinterhältigen Angriff von Jana fast vom Hocker gefallen.
Perkele (3)
Auf der defensiven Außenbahn wieder stark – auch offensiv mit seinen 7-Meilenstiefeln. Eindeutig stärker wenn er wie anfangs das Spiel vor sich hat, als wenn er weiter vorne positioniert ist wie später. Aus taktischer Sicht muss er sich fragen lassen, warum er gegen Ende des Spiels (bei 3-2-Führung) so weit vorne war und nicht hinten seine Zweikampf- und Kopfballstärke eingebracht hat. Stark seine Beteiligung am 3-2 in einer „Pass-Stafette“ mit Rück`n`Stück. Auch gut: auf die Mannschaftskasse Würstchen gekauft, Flachmann dabei, Muscleshirt in der 100-Tage-Bar.
Max (2,5)
Auf ungewohnter Position in der Abwehrzentrale mit passablem Spiel. Bissig im Zweikampf, aufmerksam beim Abfangen von Pässen und auch im Spielaufbau mit guten Aktionen. Im ersten Spiel als Innenverteidiger aber auch nicht frei von Unsicherheiten. Sein größter Fehler: trockene Ersatzschuhe und lange Hose im Auto, sich aber lieber 3 Stunden nach dem Spiel einen abgefroren.
Haká (3,5)
Erste Hälfte verpennt, verstand wohl in der Taktikbesprechung statt “Pressing” “lieber erst mal 10 m Sicherheitsabstand halten”. So auch nicht schuldlos beim ersten Gegentor (neben anderen Mitspielern). Zweite Hälfte sehr stark, aufmerksam und positiv-aggressiv. Wäre ohne krasse Leistungsschwankungen ein Anwärter auf den inoffiziellen Titel “Lo(c)k(e) der Liga”.
Sascha (1,5)
Erste Hälfte noch mit etwas Gleitschutz für den Gegner, wollte den ehemaligen Teamkameraden wohl nicht weh tun. Später dann bärenstark, nicht nur aufgrund seiner 2 Tore. Ließ eine Ball- und Passsicherheit aufblitzen, die er eine Weile versteckt hielt. Auf der rechten Außenlinie deutlich stärker als in der Mitte, auch dank seiner Schnelligkeit (?).
Rück`n`Stück (3)
Erste Hälfte in zentraler Mittelfeldposition zwar immer da – aber nie dort wo der Ball war. Wurde eng gedeckt und spielte unglücklich. Dann besser im Spiel, u.a. mit einer sehr guten Chance und der Vorbereitung zum Führungstreffer, aber oft noch zu kompliziert und inkonsequent. In der 100-Taga-Bar laut Joma als Opa verkleidet.
Bechinhosa (3)
In vorderster Linie oft auf sich alleine gestellt, da anfangs die Mannschaft kaum nachrückte und so auch ohne Durchsetzungskraft. Später mit mehr Ballkontakten, auch einigen gelungenen Szenen, da aber eng gedeckt wenig produktives. Spielte oft auch zu kompliziert, nicht aber bei der Vorlage zum 2-1, als er den hinter ihm und besser postierten Sascha sah. Hatte sich beim Stande von 3-2 noch toll eine 100%ige Chance erspielt, die vom Ede-TW jedoch grandios gefressen wurde. Schnell unterwegs vor allem nach dem Spiel als er als „rasender Reporter“ sofort weg war.
David (2,5)
Der nun feste Zugang ist fußballerisch eine Bereicherung, vor allem, wenn er sich wie in diesem Spiel auch nicht zu schade ist hinten auszuhelfen. Mit einer guten Chance und solidem Passspiel, jedoch auch ein Zugang in der breit besetzten Kategorie „komplizierter Fußball für Fortgeschrittene“. Dass er es auch einfach kann zeigte er bei seinem Abstauber zum 3-2. Danach wäre cooles Ballhalten gefragter gewesen als gepflegtes Kurzpassspiel.
Joma (3)
Stark verbessert in der Ballbehauptung und den defensiven Laufwegen. Dadurch mit einigen guten Szenen in der Mittelfeldzentrale mit seinem mannschaftsdienlichen Spiel. Hat noch etwas konditionellen Rückstand. An der Wechseltechnik muss zudem weiter gefeilt werden, auch wenn das Jacke wie Hose ist.
Alexix Hitzlzeiner (3)
Kam auf der linken defensiven Seite zum Einsatz und spielte diesen Part ohne große Aufregung. Macht weiterhin Fortschritte und lebt von seinem exzellenten Stellungsspiel und seiner Antizipationsfähigkeit. Musste in der zweiten Halbzeit dem hohen Tempo der ersten Tribut zollen.
Spieler des Spiels:
Jörg (Edwin van der Saar)
Der Ede-Keeper war einfach überragend!
-- Hasselmeier von Edwin van der Saar --

nun denn. das war ein richtig schöner spieltag. das kicken hat spaß gemacht und alles drumherum war auch bestens.
nichtsdestotrotz ERKLÄRE ICH HIERMIT MEINEN RÜCKTRITT…und zwar aus der abwehr. hab kein bock mehr drauf. ist mir ja schon klar dass die abwehrbesetzung der lok etwas dürftig ist, aber in einem solchen fall, müssten sich ALLE offensivspieler bereiterklären, auch mal hinten zu spielen. da dies nicht zu funktionieren scheint, weigere ich mich zukünftig hinten zu spielen. und wenn ihr somit auf mich verzichten wollt, dann geht mir das meilenweit an meinem allerwertesten vorbei. das hier soll übrigens bitte nicht als drohung verstanden werden, sondern ich möchte einfach nur meine meinung mitteilen.
Lok heil!
eh perkele,
komm doch wieder zu ede
mvo
Rück-Tritt? das ist aber nicht nett.
Hierzu kann ich nur dasselbe sagen, was ích dir letzten Sonntag schon auf deinen angebotenen Whiskey aus entsprechendem Gefäß entgegnet hab: „Halt mal den Ball Flach-Mann!“
Mal im Ernst, hab Kaspari schon unter 4 Augen gesagt, solche Sachen besser nicht in öffentlichen Blogs schreiben! (Sonst kommt sowas wie mit Sascha letztens bei rum.)
Ansonsten versteh ich es zum einen nicht, da es nur das eine Spiel war, wo manche nicht hinten gespielt haben, sonst wurde immer durchgewechselt. Zum anderen spielt bei uns ja nur der eine IV wirklich hinten und oft noch der linke Defensive (und das ist Perkele nie), außerdem kann in gewissen Rahmen jeder mal offensiv spielen im Laufe des Spiels.
Ich wusste auch nix davon, dass es Unzufriedenehit gibt. Wenn dem so ist, muss man da natürlich überlegen, wie man es schafft, dass jeder froh mit seiner Position ist UND die Mannschaft Erfolg hat. Letzteres war nämlich in letzter Zeit gegeben und dann haben wir glaub ich ALLE am meisten Spaß.
Das mal um die Außendarstellung gerade zu rücken, ich hoffe alles weitere und Vorschläge aus der Mannschaft kommen nun intern. Meine Bitte wäre nur, lasst uns vor KFK keine größeren Umstellungen machen (Disskussionen ok), dann ist ja Pause und man kann in Ruhe Entscheidungen fällen.
ach soja: und bitte in unserem blog nicht so sachen wie „arena“ oder „heil“ posten
Ehrlich gesagt finde ich solche Ich-Spiel-Nicht-Mehr-In-Der-Abwehr-Vorstöße absolut fehl im Platze. Wenn in unserer Mannschaft jeder nur machen würde was ihm Spaß macht, dann hätten wir wohl ziemlich schnell gar keine Abwehr und auch kein Team mehr. Ich spiel auch lieber offensiv, stehe aber immer mehr in der Abwehr. Und ich denke bei manch anderem ist das noch extremer als bei mir. Und bisher hat sich keiner ne Extrawurscht rausgenommen.
Wenn man dieses „Problem“ ernsthaft angehen will, sollte man die Offensiv-Spieler, die sich angeblich weigern, mal direkt darauf ansprechen bzw die Sache halt mal zur Diskussion bringen, aber nicht auf diese Art und Weise. Alles andere ist jedenfalls dem Team gegenüber nicht fair und irgendwie kontraproduktiv.
Ich bitte nun ganz offiziell und öffentlich um Verzeihung. Ich sehe ein, dass es nicht im Sinne der Sache war, die Angelegenheit hier anzusprechen. Ich wälze mich nun im Dreck und flehe das ihr mir mein schändliches Verhalten nicht böse nimmt.
???
ballack/frings gg löw war gestern …
kennt jmd die bedeutung des wortes „intern“? ich habs grad nicht parat.
Mir fällt gerade kein Grund ein warum man das net hier diskutieren sollte. Da kann wenigstens jeder mitlesen und weiss was der andere denkt. Das ganze unter 4 Augen zu besprechen macht für micht keinen Sinn.
isch sach nua rundmails!
ja, jeder, auch die ganze bl-prominenz. und dann muss man sich wieder gespräch anhören. wie soll denn da der gegner noch respekt haben
richtig erkannt.
also was tun?
die abwehr auflösen und nur vorne spielen? (so müssten wir lediglich immer ein tor mehr schießen als der gegner)
die prallgefüllte mannschaftskasse für neueinkäufe benutzen? (ich wäre für hyypiä, maldini und roberto carlos)
fragen über fragen…
was sagt denn der taktikoberkommandomeisterüberführer dazu?