Lok Lebach – Kfk Meier 3:2


Das Bier scheint am Samstag vor einem Spieltag immer am besten zu schmecken und all die tagelange Askese einiger LOK-Spieler sollte nichts gebracht haben, am sonntäglichen Blockspieltag war wieder so einiger Kater auf dem Spielfeld. „Dass das Bier im Homburger AJZ auch so billig und so gut sein muss…“ wurde ein LOK-Spieler zitiert. Ob dies bei den KFKlern vor dem Spiel ähnlich aussah konnte der Lokpressedienst trotz seiner investigativen Vorgehensweise nicht ermitteln. Nun denn, das Spiel begann und die LOK fand die Schienen nicht. Ein Durcheinander wie mensch es nur aus privatisierten Bahnunternehmen kennt. 90% der Pässe kamen nicht an und so weiter und sofort. Ein Trauerspiel. Den KFK kümmerte dies nicht, er spielte souverän und konzentriert wie immer. Zwar seien die Bälle, die da zu den ersten zwei Toren fuehren sollten „denen vor die Füsse gehüpft“, trotzdem war die KFKsche 2:0 Führung zu diesem Zeitpunkt äusserst verdient. Dies waren die ersten 10, 20 Minuten. Die Lok begann langsam, ganz langsam sich etwas zu sammeln und Schlimmeres zu verhindern. Der KFK weiter souverän. So ging es in die Halbzeit. Es schien als habe die LOK in der Halbzeit ein vergessenes, saarländisches Kohlelager gefunden, denn ab nun wurde geheizt! Der KFK schien etwas überrascht, behielt aber seine Form bei, dies reichte jedoch nicht aus, den 2:1 Anschlusstreffer der LOK zu verhindern.
Eine bedauernswerte Szene war als der Fuss eines LOK-Spielers dem Fuss eines KFKlers unfreiwillig einen Bluterguss zufuegte, was dazu fuehrte, dass die KFKler eine Zeit lang (die Zeit die es bei der LOK braucht bis eine Information den Weg von Punkt A (Spielfeldrand oder Torwart) zu Punkt B (Spieler auf dem Feld) zuruecklegt) in Unterzahl spielten. Nach besagter Zeit holte LOK dann fairerweise einen Spieler vom Feld, so dass wieder quantitative Gleichheit herrschte. Was die Verletzung des KFKlers angeht, so bittet gago (der Täter) nochmals um Entschuldigung und hofft dass der Bluterguss sich schnell verziehe! Nun, das Spiel ging ja weiter, irgendwann stand es 2:2, denn die LOK bäumte sich wirklich nochmals auf, was wohl keiner der Spieler wirklich erwartet hatte. Der KFK konnte noch einige Chancen herausspielen aber Glück und (das muss man jetzt auch mal sagen) auch das LOKsche Können verhinderten ein weiteres KFK-Tor und es scheint als ob einmal mehr eines dieser grundnatuerlichen Fussballgesetze gewirkt hätte, wer den Sack nicht zumacht der kriegt auf den Sack, denn die LOK machte irgendwann das 3:2 was dann auch der Endstand war und den Unbesiegbarkeitsmythos von KFK nach 14 Monaten beendete. Spekulationen ob es nun 4:3 oder 3:2 ausging wurden spätestens nach dem 2. Bier beendet, auch wenn es schon Sorgen machen muss wenn der eigene Torwart behauptet er hätte 3 statt 2 bekommen. Mental scheint bei der LOK noch so einiges geregelt werden zu müssen. „Hin oder her, 3 Punkte gegen KFK, was wollt ihr denn!“ hiess es in den Katakomben der Lok und mit Freude wurden franzoesisches Starkbier und andere isotonische Getraenke sowie die Paulische Suppe genossen und dem übrigen bLOKspieltag beigewohnt.

gez. Pressekommisar LOK


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