1:0 Pascal, Einwurfvorlage Max
2:0 Pascal, Nachschuß nach Strafraumgestochere Perkele
3:0 David, Vorlage Rück’n’Stück
4.0 David, Vorlage Sascha
5:0 Pascal, Vorlage Rück’n’Stück
6:0 Eigentor Ray nach Eckballhereingabe Perkele

Das mit Spannung erwartete Verfolgerduell des Blockspieltags überraschte die zahlreichen Zuschauer mit einem deutlichen 6:0 Erfolg für die Lok gegen Roter Stern.
Eine derart klare Machtdemonstration hätte wohl kaum einer im Vorfeld erwartet, da sich beide Teams am letzten Spieltag in starker Form präsentiert hatten. Während die Lok den Tabellenführer KFK besiegte, musste sich Roter Stern mit einem überzeugenden, aber unglücklichen Unentschieden gegen die starken WSG zufrieden geben. Die Mannschaftsaufstellung der Lok war durch etliche Ausfälle gezeichnet: die Abwehr musste komplett umgestellt werden und der Stammtorhüter befand sich im Aufbautrainingslager nach einer Verletzung. Kurzerhand musste also ein Ersatztorwart verpflichtet werden und so gab Dirk, der zum Kader des Erzrivalen Ede van der Saar gehört, sein Debüt für die Rothemden und empfahl sich mit einem sauberen Kasten bei der Vereinsführung. Auf Wechselgerüchte angesprochen, hielt man sich jedoch vorerst bedeckt: „Gago ist unsere Nummer 1 und hat sich durch solide Leistungen seinen Respekt verdient. Allerdings müssen wir uns natürlich schon über personelle Alternativen Gedanken machen, da Gago ja auch ein begnadeter Feldspieler ist und bereits zu einem ersten Einsatz gegen KFK kam und vollends überzeugen konnte.“.
Der Debütant im Tor sorgte also für Frust bei den Stürmern des Roten Stern, während man auf dem Feld für klare Verhältnisse sorgte und die Schienen auf das gegnerische Tor richtete. Der Ball lief, die Lok machte Dampf und so erarbeitete man sich zahlreiche gute Torgelegenheiten und ging mit einer komfortablen 2:0 Führung in die Halbzeitpause. Der erste wichtige Treffer fiel durch Pascal nach einer Einwurfvorlage von Max und auch das wegweisende zweite Tor erzielte er als ihm der Ball vor die Füße trudelte nachdem Perkele mit wildem Rumgestochere im Strafraum Verwirrung gestiftet hatte. Da man nun mit einem Sturmlauf der Sterne rechnete, ging es mit einer taktischen Umstellung in der Abwehr zurück in die Partie. Der befürchtete Sternenkrieg entpuppte sich jedoch als eine kaum sichtbare Sternschnuppe am Horizont. Die Angriffe der Sterne erwiesen sich als nicht zwingend genug und die Lok heizte immer weiter an. Die Sterne konnten ihre Entlastungsangriffe nicht verwerten, die Lok machte mit Volldampf weiter und baute die Führung geschickt aus. Dabei gelang David ein Doppelpack als er zunächst ein Zuspiel von Rück’n’Stück listreich mit der Hacke verwandelte und dann einen Pass von Sascha sicher verwandelte, ehe wiederum Pascal das 5:0 für sich verbuchen konnte. Damit nicht genug: sichtlich verwirrt von einer grausig schwachen Eckballhereingabe missachtete Sternspieler Ray jeglichen Sinn für astronomische Orientierung und beförderte den hoppelnden Ball ins eigene Netz. Die Lok in voller Fahrt und die Sterne lauffaul, glich das Geschehen am Ende einem kosmischen Feuerwerk: die Sterne statisch, die Lok wie ein Meteoritenschauer.
Am Ende war es also ein verdienter 6:0 Sieg für die Liganeulinge und spätestens jetzt sollte dem nächsten Gegner Leipziger 52 klar sein, dass sie ein Paar Sondertrainingseinheiten absolvieren sollten, um den laufstarken Roten etwas entgegensetzen zu können. Spieler Perkele versuchte jedoch die Euphorie nach dem grandiosen Sieg etwas zu dämpfen: „Es ist nicht alles Gold was glänzt. Der Sieg war wichtig für die Moral, aber wir müssen weiter an uns feilen. Es gab einige unnötige Fehlpässe, fehlende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss und auch wurden wieder unnötige Diskussionen auf dem Platz geführt. Gegen die renommierten 52er Liga-Urgesteine sind wir sowieso nur die aufmüpfigen Herausforderer, also gibt es keinen Grund vorzeitig viel Wind zu machen.“. Im LokUltra-Block gab man sich jedoch weniger bescheiden: „Der Altherrenfußball hat in der Bunten Liga ausgedient. Unser Team ist nicht mehr aufzuhalten. Wir werden Meister, und ihr nicht! Siiieeeg! Fußball, Ficken, Alkohol!!! In diesem Block, regiert die Lok!!! Oi! Oi! Oi!“. Die Spieler der Lok regenerierten sich mit Flüssigmüsli und gesellten sich zu den Fans um den weiteren Verlauf des Spieltages gemeinsam zu verfolgen. Der an diesem Spieltag enttäuschende Torgarant Peter von Roter Stern war zu einem kurzen Kommentar bereit und zeigte sich gewohnt souverän: „Ach, mit unserer Erfahrung sind wir ja alles Andere als schlechte Verlierer. Wir waren ja auch mal so junge Rebellen wie die Lok, da kann man denen doch auch was gönnen. Uns kann dieser einmalige Ausrutscher überhaupt nicht erschüttern.“. Alles Andere als souverän wirkte jedoch seine Leistung auf dem Spielfeld und ein Sieg im nächsten Spiel ist dringend notwendig um die Roten Sterne vor einer Sinnkrise zu bewahren.
Presseminister Lok
hier geht ja gar nix mehr!
@ rück n stück, wo bleiben die spielberichte???