Archiv der Kategorie 'Ereignisse'

Skandal! Gefälschte LOK-Trikots auf Teneriffa entdeckt!


Joma’s Ruhm schon bis zu den kanarischen Inseln durchgedrungen!
Dieser Schnapp-Schuss (im wahrsten Sinne des Wortes; die Fälscherbande sowie der kleine Junge wurden nach der Veröffentlichung des Bildes sofort inhaftiert und mit Szenen der schlimmsten Stockfehler der LOK-Spieler gefoltert) gelang dem Leser-Reporter Rück’n’Stück während seines Trainingslagers auf besagter Insel.
Dank der herausragenden Fähigkeiten ihres Mittelfeldmotors sowie Gelegenheits-Aussenverteidigers Joma muss die LOK sich mittlerweile auch mit den Schattenseiten der Popularität auseinandersetzen. Grundsätzlich hat die LOK keine Probleme mit Raubkopien (solange sie bunt sind), doch musste sie in diesem Fall gerichtlich aktiv werden, da Schriebpfähler (s. Bild, zudem auf der Vorderseite „Lokomotive Le Bach“ – klingt ja fast wie ein Franzosenverein) gar nicht gehen und sie so auch ihrem sozialen Engagement nicht nachkommen kann. Was nämlich viele nicht wissen: Für jedes offiziell verkaufte Trikot sowie sonstigen Merchandise-Artikel gehen jeweils 1 oi und 3 Rollen Nähgarn an wohltätige Zwecke. Derzeit wird eine Vereinigung zur Unterstützung von Händlern von Trikot-Kopien namens „Ouroboros“ gefördert!
Joma selbst dazu: „Zuerst diese verflixte Sportarktikelfirma, jetzt diese Trittbrettfahrer … wenn das so weitergeht muss ich absichtlich schlechter spielen, um Schaden vom Verein abzuwenden!“
Ja, lieber Joma, das klingt logisch und zeichnet einen Top-Profi aus. Die LOK kann sich glücklich schätzen einen solch starken, populären und uneitlen Spieler in ihren Waggons zu haben. Aus der Gerüchteküche hört man zudem, dass dieser letztens gar joggen war und sich nichtmal beim Dehnen gezerrt hat.
TUT TUT!

Text: Rück’n’Stück
- gewindmet Joma aus Anlaß seines Geburtstages am 4.12. -


Waldis Bunte-Liga-Studio

In der Nacht von Samstag auf Sonntag fand zum ersten mal das Bunte-Liga-Studio im Mono statt. Für die Moderation konnte niemand geringeres als Waldemar Hartmann gewonnen werden!!! Um sich auch äußerlich der BL anzugleichen blondierte sich Waldi, wie die „Duzmaschine“ von Anfang an genannte werden wollte, kurzerhand die Haare.
Nachdem er das monotheistische Rund saarlandgerecht begrüßte „Guten Abend, meine Damen und Herren, und – bonne noir“, unterlief ihm jedoch ein falscher Fehler:
In der Anmoderation erklärte er den Ligapräsi Moritz von Oranien, der diesen Coup mit Waldi eingefädelt hatte, fälschlicherweise für tot. Später entschuldigte er sich für diesen Fauxpas und erklärte, er meinte „top“. Nun ja, kann mit 3 Weizen im Kopp schon mal vorkommen. Schließlich „hat der Mensch die Pflicht zu Rausch“ (Waldi himself).
Es wurden heiße Eisen angepackt und im Verlaufe der nächtlichen Diskussionen konnte man sich unter den Anwesenden Experten auf folgende Punkte einigen: Manunho bleibt im Tor der Leepzicher bis gegen die Lok gespielt wurde, Ede gewinnt nicht alle Spiele und schenkt den Gegnern nicht immer so unbunt ein Dutzend Tore ein, Meister wird trotzdem nicht der KFK, sondern die LOK (allerdings erst im Jahr 2012), Unkraut marschiert in Österreich ein und demonstriert gegen die Bildung (oder so ähnlich), Lidl kommt aus dem Tabellenkeller und gewinnt aldi Rückrundenspiele, blöde Wortspiele werden verboten, Hasselbaink übernimmt alle Spielberichte aller Manschaften, die CFU wird wieder eingegliedert (denn Fussballspielen „das können die Chinesen, aber n Schnitzel mit Messe rund Gabel essen …“ (Waldis Spezi Thomas Gottschalk am Sa.), die WSG wird abgemeldet, wieder angemeldet, ab-, an-, ab- und wieder angemeldet, die Amtsperson wird dafür zwangsweise bei den Holländern untergebracht (rot und orange sind doch eh verwandt, wie der Schreiberling dieser Zeilen aus teaminterner Erfahrung weiß), …
Es gab noch einiges zu klären, wozu man gerne seine Meinung gehört hätte, doch lies sich der Meister zu später Stunde nicht zu einer Verlängerung überreden: „Normalerweise kostet es viele, viele, viele Millionen Geld, mich zu buchen. Jetzt ist Schluss, da bleib ich hart, Mann!“ Damit hatte er schon einen der Beschlüsse gebrochen, aber was soll’ s, es war ein netter Abend allerseits (da hat sich wohl ein halber Rubenbauer eingeschlichen …). Congratulations Mr. Hardman, aber der ist ja auch „born to be waldi“!
Auf dem Bild (Fotograf: Maurice) zu sehen: die Co-Moderatoren Rück’n’Stück (rechts) und Joma (links)*, den Waldi umringend.

* Seiten von der Redaktion vertauscht

gez. Rück’n’Stück

Roter Stern erlebt Debakel! Stern – Lok 0:6

1:0 Pascal, Einwurfvorlage Max
2:0 Pascal, Nachschuß nach Strafraumgestochere Perkele
3:0 David, Vorlage Rück’n’Stück
4.0 David, Vorlage Sascha
5:0 Pascal, Vorlage Rück’n’Stück
6:0 Eigentor Ray nach Eckballhereingabe Perkele

Das mit Spannung erwartete Verfolgerduell des Blockspieltags überraschte die zahlreichen Zuschauer mit einem deutlichen 6:0 Erfolg für die Lok gegen Roter Stern.
Eine derart klare Machtdemonstration hätte wohl kaum einer im Vorfeld erwartet, da sich beide Teams am letzten Spieltag in starker Form präsentiert hatten. Während die Lok den Tabellenführer KFK besiegte, musste sich Roter Stern mit einem überzeugenden, aber unglücklichen Unentschieden gegen die starken WSG zufrieden geben. Die Mannschaftsaufstellung der Lok war durch etliche Ausfälle gezeichnet: die Abwehr musste komplett umgestellt werden und der Stammtorhüter befand sich im Aufbautrainingslager nach einer Verletzung. Kurzerhand musste also ein Ersatztorwart verpflichtet werden und so gab Dirk, der zum Kader des Erzrivalen Ede van der Saar gehört, sein Debüt für die Rothemden und empfahl sich mit einem sauberen Kasten bei der Vereinsführung. Auf Wechselgerüchte angesprochen, hielt man sich jedoch vorerst bedeckt: „Gago ist unsere Nummer 1 und hat sich durch solide Leistungen seinen Respekt verdient. Allerdings müssen wir uns natürlich schon über personelle Alternativen Gedanken machen, da Gago ja auch ein begnadeter Feldspieler ist und bereits zu einem ersten Einsatz gegen KFK kam und vollends überzeugen konnte.“.
Der Debütant im Tor sorgte also für Frust bei den Stürmern des Roten Stern, während man auf dem Feld für klare Verhältnisse sorgte und die Schienen auf das gegnerische Tor richtete. Der Ball lief, die Lok machte Dampf und so erarbeitete man sich zahlreiche gute Torgelegenheiten und ging mit einer komfortablen 2:0 Führung in die Halbzeitpause. Der erste wichtige Treffer fiel durch Pascal nach einer Einwurfvorlage von Max und auch das wegweisende zweite Tor erzielte er als ihm der Ball vor die Füße trudelte nachdem Perkele mit wildem Rumgestochere im Strafraum Verwirrung gestiftet hatte. Da man nun mit einem Sturmlauf der Sterne rechnete, ging es mit einer taktischen Umstellung in der Abwehr zurück in die Partie. Der befürchtete Sternenkrieg entpuppte sich jedoch als eine kaum sichtbare Sternschnuppe am Horizont. Die Angriffe der Sterne erwiesen sich als nicht zwingend genug und die Lok heizte immer weiter an. Die Sterne konnten ihre Entlastungsangriffe nicht verwerten, die Lok machte mit Volldampf weiter und baute die Führung geschickt aus. Dabei gelang David ein Doppelpack als er zunächst ein Zuspiel von Rück’n’Stück listreich mit der Hacke verwandelte und dann einen Pass von Sascha sicher verwandelte, ehe wiederum Pascal das 5:0 für sich verbuchen konnte. Damit nicht genug: sichtlich verwirrt von einer grausig schwachen Eckballhereingabe missachtete Sternspieler Ray jeglichen Sinn für astronomische Orientierung und beförderte den hoppelnden Ball ins eigene Netz. Die Lok in voller Fahrt und die Sterne lauffaul, glich das Geschehen am Ende einem kosmischen Feuerwerk: die Sterne statisch, die Lok wie ein Meteoritenschauer.
Am Ende war es also ein verdienter 6:0 Sieg für die Liganeulinge und spätestens jetzt sollte dem nächsten Gegner Leipziger 52 klar sein, dass sie ein Paar Sondertrainingseinheiten absolvieren sollten, um den laufstarken Roten etwas entgegensetzen zu können. Spieler Perkele versuchte jedoch die Euphorie nach dem grandiosen Sieg etwas zu dämpfen: „Es ist nicht alles Gold was glänzt. Der Sieg war wichtig für die Moral, aber wir müssen weiter an uns feilen. Es gab einige unnötige Fehlpässe, fehlende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss und auch wurden wieder unnötige Diskussionen auf dem Platz geführt. Gegen die renommierten 52er Liga-Urgesteine sind wir sowieso nur die aufmüpfigen Herausforderer, also gibt es keinen Grund vorzeitig viel Wind zu machen.“. Im LokUltra-Block gab man sich jedoch weniger bescheiden: „Der Altherrenfußball hat in der Bunten Liga ausgedient. Unser Team ist nicht mehr aufzuhalten. Wir werden Meister, und ihr nicht! Siiieeeg! Fußball, Ficken, Alkohol!!! In diesem Block, regiert die Lok!!! Oi! Oi! Oi!“. Die Spieler der Lok regenerierten sich mit Flüssigmüsli und gesellten sich zu den Fans um den weiteren Verlauf des Spieltages gemeinsam zu verfolgen. Der an diesem Spieltag enttäuschende Torgarant Peter von Roter Stern war zu einem kurzen Kommentar bereit und zeigte sich gewohnt souverän: „Ach, mit unserer Erfahrung sind wir ja alles Andere als schlechte Verlierer. Wir waren ja auch mal so junge Rebellen wie die Lok, da kann man denen doch auch was gönnen. Uns kann dieser einmalige Ausrutscher überhaupt nicht erschüttern.“. Alles Andere als souverän wirkte jedoch seine Leistung auf dem Spielfeld und ein Sieg im nächsten Spiel ist dringend notwendig um die Roten Sterne vor einer Sinnkrise zu bewahren.

Presseminister Lok

KFK strauchelt bei LOK – Lebacher setzen Ausrufungszeichen! Lok – KFK 3 – 2


Die Daten:

Lok:
gago (2,5) – Sascha (1,5), Rück‘n'Stück (1,5), Joma (2) – Max (2,5), Perkele (2) – David (1,5)
Joker: Alexix Hitzlszeiner (2)

0 – 1 (?)
0 – 2 Pau_Lee
1 – 2 Rück`n`Stück (ohne Vorlage)
2 – 2 Sascha (o. V.)
3 – 2 David (o. V.)

Die Ausgangslage:

Der Karateclub Meier hatte sich im Bunteliga-Spiel gegen die Lokomotivisten viel vorgenommen. Mit einem Sieg gegen die ins graue Mittelfeld ausrangierten Lebacher Fußballer hätte der aktuelle Liga-Primus seinen Vorsprung weiter ausbauen können. Doch die zwar qualitativ hochwertige aber mit nur sieben Spielern hauchdünne Personaldecke sollte auf dieses Unterfangen noch ihre Schatten werfen.
Die Liga-Neulinge der LOK mussten Punkten, wollten sie mit dem oberen Tabellendrittel in Kontakt bleiben. Sie hatten ihrerseits jedoch aufgrund von Uni-Verpflichtungen, chronischer Abwehrallergie, grippalen Infekten und sonstigen Wehwehchen gleich fünf Ausfälle zu beklagen. Die komplette Abwehr und auch der Sturm mussten neu formiert werden und lediglich ein Auswechselspieler stand der Bahn-Truppe bereit.

Das Spiel:

War der Zug für die Geheimakte ‚Attacke-KFK ‘ schon bevor es los ging abgefahren? In den ersten Minuten schien es ganz so und die Hoffnungen der Fan-Massen eines spannenden Ligabetriebs bekamen einen herben Dämpfer verpasst. Der Favorit dominierte das Spielgeschehen. Die Karate-Kicker spielten meisterlich ihre Routine aus und hätten nach dreißig Minuten auch schon gut und gerne drei oder vier Dinger eingeschenkt haben können.
Zu konfus (Lok) bzw. souverän (KFK) präsentierten sich beide Mannschaften. Man merkte deutlich, welches Team länger besteht und wo die Automatismen auch nach einer Winterpause noch greifen. Die beiden KFK-Tore waren zwar schön gemacht, doch profitierten die Schützen davon, dass die Lebacher alte Fehler wieder begangen. So versuchten sie oft übermotiviert den Ballführenden mit gefühlten 300 km/h zu bestürmen. Ein ums andere Mal düpierten die Spieler der KFK die Bemühungen ihrer Kontrahenten mit einfachen, aber grazilen Ausfallschritten. Auf diese Art fiel dann auch das 1-0. Gegen Mitte/Ende der ersten Hälfte wurden die ersten male umgestellt. Alexix Hitzlzeiner kam auf der linken Seite zum Einsatz, Perkele ging ins Tor, gago auf die Bank und später ins Feld und Rück`n`Stück aus nervlichen Gründen zuerst raus und dann in die Mitte des Feldes. Für ihn übernahm Max die Position in der Abwehrzentrale.
Danach funktionierte das Spiel der Lok besser und die Zuschauer spürten, die LOK kommt ins Rollen. Nach einem weiteren Rückschlag, dem 0-2, schalteten die Lebacher auf Offensive und erzielten durch Rück`n`Stück den Anschlusstreffer. Die Spielszene: R‘n'S bekam rechts vorne den Ball, dribbelte damit auf einen KFK-Abwehrspieler zu, legte ihn sich per Übersteiger auf den Linken, täuschte an und schloss dann mit links erfolgreich ab. Der Abwehrspieler dazu nach dem Spiel: „Ich hab nicht gedacht, dass der mit links schießt, sonst hätt‘ ich den Fuß rausgehalten!“
In der Pause hatten die Lebacher einiges zu klären – taktische Fragen, aber auch solche, warum wieder eine solche negative Stimmung aufkam und weitaus wichtiger: Wer hat eine Kippe? Letzten Endes stellte man einiges um. David ging nach einigen Minuten in die Abwehrzentrale, Max in den Sturm. Ein weiterer Torwart-Wechsel folgte während des Spiels.
In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein mitreißendes Spiel. Die Lebacher hatten Blut geleckt, drängten vom Publikum getrieben. Aber der Kung-Fu-Verein konterte und war durch Weitschüsse gefährlich. Anfangs überließ Max im Sturm dem Gegner zu viel Raum und so baute KFK gemütlich auf und startete seine Angriffe. Lebach stand aber relativ sicher und setzte immer wieder nach. So kam es, dass Sascha von halbrechts einfach mal draufhielt. Der neue Goalgetter der Lok erwischte den Torhüter auf dem falschen Fuß und schon stand es wie der Torwart zuvor: Unentschieden. Nun ging es richtig zur Sache. Die Emotionen kochten und einmal kurz über, als gago mit seinem Gegenspieler zusammen rasselte und der dann nicht mehr weiter spielen konnte. Die schon müden Kampfsportler wurden kurzfristig weiter geschwächt und spielten für einige Minuten mit einem Mann weniger, was die Lebacher jedoch nicht sofort bemerkten. Die Lokomotive stellte dann nach wenigen Minuten aus Respekt vor ihrem Gegner ebenfalls einen Mann vom Platz. Sechs-gegen-sechs ging es in die Schlussphase des Matchs. Dabei fasste sich David der Zampano ein Herz, preschte dynamisch durch das Mittelfeld und versenkte den Ball mit einem wuchtigen Schuss unhaltbar. Coole Sache! Das Publikum tobte und auch Waldemar Hartmann meinte anerkennend ins Mikro: „Das was Sie hier auf dem Rasen sehen, kostet viele, viele, viele Millionen Geld, wenn man diese Spieler kauft.“ Doch Info an alle Öl-Multis: die LOK steht nicht zum Verkauf.
Das Spiel blieb weiter spannend. Auch weil die Bahnler sich nach Davids Geniestreich zunehmend aufs Konterspiel beschränkten. KFK drückte trotzig und hatte kurz vor Schluss großes Pech, als sie mit einem Sonntagsschuss nur den linken Innenpfosten trafen. Der Ball tänzelte auf der Linie, entschied sich aber auf der anderen Seite wieder den Weg aus dem Tor zu wählen. Auch ein Schuss von Max verfehlte im Anschluss das Ziel nur knapp und streifte den Außenpfosten. Jedoch wäre ein weiterer Treffer dem Spielverlauf nicht gerecht geworden und so endete die Partie knapp mit 3 – 2 für LOK Lebach.

Das Fazit:
In einem trotz des dramatischen Verlaufs äusserst fairen Match kann lediglich die kurzzeitige ungleiche Spieleranzahl, die von lebacher Seite nicht sofort bemerkt wurde, als unglücklich bezeichnet werden. Doch selbst hier wurde von Seiten des KFK nach dem Spiel kein böses Wort verloren oder gar Unterstellungen unterstellt (Ein KFK-Spieler: „Daran hat es auf keinen Fall gelegen! Und warum werd ich hier dauernd zitiert?“).
Auch wenn ein Unentschieden durchaus möglich gewesen wäre, geht es in Ordnung, dass die 3 Punkte nach Lebach abdampfen, da beide Mannschaften Werbung für die Bunte Liga betrieben und die Lokomotivisten neben einem Kraftakt auch stellenweise gute fußballerische Leistungen hinlegten. Fetter Prospekt auch an den KFK, der sich trotz kraftraubendem Spiel ohne Auswechselspieler gut präsentierte und wie gesagt in der 1. HZ schon den Sack hätte zumachen können. Da es jedoch anders kam und der Titelverteidiger nach 14 Monaten geschlagen wurde, steht der Weltherrschaft des Bunte-Liga-Sieger-Besiegers nichts mehr im Wege. Wird die Liga nun wieder spannender?

Das Nachspiel:
An dieser Stelle mal noch von mir und auch im Namen meines Teams ein herzliches Danke an Paul_Lee, die Bäckerin (?), KFK, Geburtstagskind Dirk und alle anderen beteiligten Helfer und Spieler sowie Zuschauer für Suppe, Tische, Bier, Kuchen, 3 Punkte, spannende Spiele, trockenes Wetter, Diskussionen und den schönen Sonntag. In die 100-TageBar hab ich es leider nicht mehr geschafft, aber der Rest war rischdisch geil!
Auch die Anfeuerungsrufe für uns, welche natürlich nicht gegen den KFK gerichtet waren, sondern eine spannende Liga intendierten. Zu arg war es stellenweise, wenn es von Außen gegen die WSG ging, fair play bitte auch hier!

Die Einzelkritik:
(In Anlehnung an den alten, weisen (dicken, hässlichen) Mann der Bunteligaberichterstattung Hasselbaink)

- gago (2,5):
Im Tor stark, im Feld mit viel Einsatz. Dort fehlt aufgrund geringer Spielzeiten noch etwas die Abstimmung. Jene fehlte auch bei den Wechseln.
- Sascha (1,5):
Scheint nun seine Position auf der rechten Seite gefunden zu haben. „Angriff ist die beste Verteidigung“ – so macht er aus einer nominell eigentlich defensiven und somit ungeliebten Rolle eine Stärke. Torschütze zum 2-2, nachdem er es einfach mal mit einem Schuss versuchte statt wie in der 1. HZ mit Flanken aus dem Halbfeld aufs kleine Tor keinen Abnehmer zu finden.
- Rück‘n'Stück (1,5):
Nur ein Teil der 1. HZ in der Abwehrrolle, dort wieder nicht zu 0. Konnte das Spiel mehr von der Mittelfeldposition aus ordnen und traf zum motivierenden Anschlusstreffer.
- Joma (2):
Wird immer stärker und ballsicherer. Auch konditionell scheinen Fortschritte erkennbar. Spielte viel auf der linken defensiven Seite, was früher nicht seine Stärke war, löste dies aber gegen gute Gegenspieler hervorragend. Auch mit sicheren Pässe nach vorne. Müsste nur in manchen Situationen früher und enger zum Gegenspieler rausrücken.
- Max (2,5):
Spielte aus Sicht des Autors eine gute Partie, bestand aber nach Spielende darauf an beiden oder zumindest einem Gegentor (Mit-)Schuld zu haben. Ok Max, das gibt dann eben 0,5 Abzug. Beackerte alle 3 Positionen, meist mit Erfolg. Traute sich am Ende als Stürmer scheinbar nicht sich ganz vorne zu postieren und verschenkte Raum. In Endeffekt alles richtig gemacht.
- Perkele (2):
Begann nominell rechts im Mittelfeld, war aber in der 1. HZ aber oft zu offensiv als Rechtsaußen zu finden. Wechselte sich darüber hinaus mit gago im Tor ab, was leider nicht abgesprochen war. Wusste dort aber durchaus zu gefallen. Mit einem verbrannten Fuß angeschlagen ins Spiel gegangen, bis er sich durch und zeigte eine solide Leistung. Half gegen Ende jedoch mannschaftsdienlich links defensiv mit das 3-2 zu ermauern. Im MF mit viel Laufarbeit, aber auch einigen vergebenen 100%igen.
- David (1,5):
Begann im Sturm, wo er gut die Bälle klemmte, auflegte und auch mal das ein oder andere Dribbling wagte. Zog später dann in die Abwehrzentrale um, wo er von allen 3 der sicherste Abwehrchef war. Erzielte aus dieser Position sogar noch das 3-2. Mann für Sicherheit hinten und wichtige Tore vorne und alles dazwischen.
- Alexix Hitzlszeiner (2):
Anfangs noch mit ein paar Fehlpässen und Unsicherheiten, später dann, als alle anderen nervös zu werden begannen, spielte er ganz cool den Part auf der linken Seite und lies nichts anbrennen.

- Text von Rück`n`Stück und Bechinhosa/Lok Lebach/Presseabteilung -

Lok Lebach – Kfk Meier 3:2


Das Bier scheint am Samstag vor einem Spieltag immer am besten zu schmecken und all die tagelange Askese einiger LOK-Spieler sollte nichts gebracht haben, am sonntäglichen Blockspieltag war wieder so einiger Kater auf dem Spielfeld. „Dass das Bier im Homburger AJZ auch so billig und so gut sein muss…“ wurde ein LOK-Spieler zitiert. Ob dies bei den KFKlern vor dem Spiel ähnlich aussah konnte der Lokpressedienst trotz seiner investigativen Vorgehensweise nicht ermitteln. Nun denn, das Spiel begann und die LOK fand die Schienen nicht. Ein Durcheinander wie mensch es nur aus privatisierten Bahnunternehmen kennt. 90% der Pässe kamen nicht an und so weiter und sofort. Ein Trauerspiel. Den KFK kümmerte dies nicht, er spielte souverän und konzentriert wie immer. Zwar seien die Bälle, die da zu den ersten zwei Toren fuehren sollten „denen vor die Füsse gehüpft“, trotzdem war die KFKsche 2:0 Führung zu diesem Zeitpunkt äusserst verdient. Dies waren die ersten 10, 20 Minuten. Die Lok begann langsam, ganz langsam sich etwas zu sammeln und Schlimmeres zu verhindern. Der KFK weiter souverän. So ging es in die Halbzeit. Es schien als habe die LOK in der Halbzeit ein vergessenes, saarländisches Kohlelager gefunden, denn ab nun wurde geheizt! Der KFK schien etwas überrascht, behielt aber seine Form bei, dies reichte jedoch nicht aus, den 2:1 Anschlusstreffer der LOK zu verhindern.
Eine bedauernswerte Szene war als der Fuss eines LOK-Spielers dem Fuss eines KFKlers unfreiwillig einen Bluterguss zufuegte, was dazu fuehrte, dass die KFKler eine Zeit lang (die Zeit die es bei der LOK braucht bis eine Information den Weg von Punkt A (Spielfeldrand oder Torwart) zu Punkt B (Spieler auf dem Feld) zuruecklegt) in Unterzahl spielten. Nach besagter Zeit holte LOK dann fairerweise einen Spieler vom Feld, so dass wieder quantitative Gleichheit herrschte. Was die Verletzung des KFKlers angeht, so bittet gago (der Täter) nochmals um Entschuldigung und hofft dass der Bluterguss sich schnell verziehe! Nun, das Spiel ging ja weiter, irgendwann stand es 2:2, denn die LOK bäumte sich wirklich nochmals auf, was wohl keiner der Spieler wirklich erwartet hatte. Der KFK konnte noch einige Chancen herausspielen aber Glück und (das muss man jetzt auch mal sagen) auch das LOKsche Können verhinderten ein weiteres KFK-Tor und es scheint als ob einmal mehr eines dieser grundnatuerlichen Fussballgesetze gewirkt hätte, wer den Sack nicht zumacht der kriegt auf den Sack, denn die LOK machte irgendwann das 3:2 was dann auch der Endstand war und den Unbesiegbarkeitsmythos von KFK nach 14 Monaten beendete. Spekulationen ob es nun 4:3 oder 3:2 ausging wurden spätestens nach dem 2. Bier beendet, auch wenn es schon Sorgen machen muss wenn der eigene Torwart behauptet er hätte 3 statt 2 bekommen. Mental scheint bei der LOK noch so einiges geregelt werden zu müssen. „Hin oder her, 3 Punkte gegen KFK, was wollt ihr denn!“ hiess es in den Katakomben der Lok und mit Freude wurden franzoesisches Starkbier und andere isotonische Getraenke sowie die Paulische Suppe genossen und dem übrigen bLOKspieltag beigewohnt.

gez. Pressekommisar LOK